Markisen für farbenfrohen Sonnenschutz. |
Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts errang die Markise in Frankreich zunehmende Popularität, woher auch der französiche Begriff abstammt.Unterschiedliche Markisen:Es wird im Wesentlichen zwischen fünf unterschiedlichen Markisen unterschieden. Die Roll-Markise, bei welcher das Tuch auf einer Welle eingerollt werden kann, die Falt-Markise welche zusammengefaltet wird, der Fest-Markise, die in ihrer Form nicht veränderbar ist sowie dem beweglichen Sonnensegel und ziemlich neu, die Fächermarkise. Alle Varianten dienen vorrangig dem Sonnenschutz. Die Korbmarkise ist eine einfache Markisen-Konstruktion. Sie besteht meist aus einem zum Viertelkreis gebogenem Gestell, gelegentlich auch dreieckig, welches feststehend oder einklappbar sein kann und mit dem Markisentuch bespannt ist. Bei dieser Markise sind auch unterschiedliche eckige und runde Formen möglich. Diese Markise sieht man oft vor Geschäften oder Cafés im Eingangsbereich und über Schaufenstern, sie dient dem Sonnenschutz, jedoch auch der Fassadengestaltung. Die Fallarm- oder Gelenkarm-Markise ist eine Roll-Markisen-Konstruktion, Diese Markise wird oft als Sonnenschutz und Schattenspender sowie als Sichtschutz vor Fenstern angebracht. Die Bespannung dieser Markise ist meist nicht völlig lichtdicht, so dass sie als Blend- und Sonnenschutz dient, aber dennoch Licht in die Räume lässt. Das Tuch respektive die Bespannung befindet sich auf einer Welle, die Markise wird durch zwei oder mehr Arme zum Ausfall gebracht. Bei manchen Ausführungen wird durch Druckfedern in oder an den Gelenkarmen die benötigte Zugkraft aufgebaut. Je nach Länge und Anbringung der Fallarme kann der Schwenkbereich dieser Markise zwischen 90 und 140 Grad sein. Die Gelenkarm-Markise kann elektrisch mittels eines in der Welle integrierten Motors oder manuell über eine Kurbel bedient werden. Sie bietet Sonnenschutz für große Flächen und Balkone. Senkrechtmarkise / Vertikalmarkise.Die Senkrechtmarkise ähnelt der Fallarm-Markise, nur mit dem Unterschied, dass das Tuch durch Führungsseile oder -stangen geführt senkrecht nach unten läuft. Das Gewicht des Ausfallprofils, das am Ende des Tuches sitzt, genügt aus um das Tuch dieser Sonnenschutz-Markise senkrecht nach unten zu ziehen. Markisolette.Die Markisolette ist eine Mischung aus Senkrecht- und
Fallarm-Markise. Das Tuch fährt aus ihrer oberen Endlage zuerst
senkrecht nach unten und stellt sich dann über die Arme aus. Dieser Sonnenschutz wurde oft in den 50er und 60er Jahren eingebaut und bietet heute noch preiswerten Schatten. Sonnenschutz | Markise | Markisen | Sonnenschutz Rollo | Sonnenschutz fertig geplant und montiert Gelenkarmmarkise.Bei der Gelenkarm-Markise wird das Tuch von zwei oder mehr Armen von der Tuchwelle weggedrückt. Dadurch ist ein nahezu waagerechter Ausfall des Markisentuchs möglich. Die Grundkonstruktion besteht meist aus Aluminium. Die Arme werden mittels Federn unter Spannung gesetzt, drücken das Tuch beim Ausfahren nach außen und halten es straff. Markisen werden hauptsächlich als Sonnen- und Wärmeschutz im privaten als auch im gewerblichen Bereich verwendet. Aufgrund ihrer Konstruktion sind sie nur bis zu einem bestimmten Ausfall (wie weit sie ausfahren) anwendbar. Es gibt Konstruktionen deren Arme bis zu fünf Meter Ausfall haben, die Breite einer Markise geht in der Regel bis maximal 7-8 Meter. Es können jedoch mehrere Markisen miteinander gekoppelt werden um größere Breiten zu überbrücken. Die Neigung der Markise kann variiert werden. Die Gelenkarm-Markise wird über Konsolen mit dem Mauerwerk oder einer sonstigen stabilen Unterkonstruktion verschraubt. Gelenkarmmarkisen müssen bei stärkerem Regen oder Wind eingefahren werden, da sie sonst aufgrund der Hebelwirkung Schaden nehmen könnten. Dafür gibt es Windwächter, welche bei zu hoher Belastung die Markise automatisch einfahren. Angetrieben wird die Markise über ein Getriebe das mit einer Kurbelstange bewegt wird, oder durch einen Elektromotor, mit Schalter, mit Fernbedienung oder angeschlossen an eine Haussteuerung. Sonnenschutzsegel.Ein Sonnenschutzsegel ist ein stabiles Tuch aus einem robustem Stoff, der wie ein Sonnenschirm der Beschattung von Gärten, Terrassen und Gebäuden dient. Die spezielle Konstruktion ermöglicht jedoch auch die gleichzeitige Nutzung als Sichtschutz. Das Segel wird an seinen Eckpunkten durch stabile Haken befestigt, etwa an Hauswänden, an Masten oder an einer in den Boden eingebrachten Verankerung. Es gibt demontierbare, oder auch elektrisch / mechanisch aufrollbare Sonnensegel. Seilspannmarkise.Die Seilspannmarkise ist ein Segel, welches von Laufhaken geführt an Stahlseilen aufgehängt ist. Diese Sonnensegel sind zwischen zwei parallel gespannten Edelstahlseilen seitlich verschiebbar, eine schräge Aufhängung des Segels ermöglicht zusätzlich auch einen Regenschutz. Ausgezeichnet verwendbar für alle glasgedeckten Überdachungen als Innenbeschattung, oder zwischen Gebäudeteilen oder Holzrahmen (Pergola) als Sonnen-, Sicht- und Regenschutz. Diese Markise muß unbedingt geschützt angebracht werden, da wegen der fehlenden Tuchspannung Schäden durch Schlagen des Behanges bei Windbewegungen auftreten können. Wintergartenmarkise.Die Wintergarten-Markise ist eine spezielle Bauart zum Beschatten von Wintergärten. Das Markisentuch wird über Seil-Züge aus- und eingefahren und in Schienen geführt. Hierdurch wird ein für die Glasfläche gefährliches Wippen des Markisenstoffes Beschattung verhindert. Die Fächermarkise.Die Fächermarkisen sind relativ neu und entstanden aus dem Wunsch einen Sonnenschutz und Sichtschutz zu kreieren der neben dem Nutzwert ein zusätzliches Designelement mit einbringt. Durch unterschiedlche Materialien, Formen und Farben wird mit dem Sonnensegel ein Akzent gesetzt. In Verbindung mit Licht lassen sich erstaunliche Effekte erzeugen. |
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